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Auswandern in die Türkei 2021: das musst Du wissen

Bis heute sind wir glücklich, dass wir im Jänner 2020 gerade noch die Auswanderung in die Türkei geschafft haben. Denn nur wenige Wochen später ging es offiziell mit Corona los. Doch auch 2021 ist kein Ende von der Pandemie in Sicht. Wie sieht es also mit der Auswanderung in die Türkei aus? Wir erklären Dir, was Du dazu wissen musst.

Ausblick auf Istanbul in einem Park in Basaksehir

Gute Nachricht: Du kannst auch 2021 in die Türkei auswandern

Während am Anfang der Pandemie etliche Flüge gestrichen wurden, sieht das mittlerweile schon anders aus. Du kannst daher problemlos in die Türkei einreisen. Bis Ende März benötigst Du hierfür lediglich einen PCR-Test. Und für inländische Reisen, Hotelaufenthalte, den Eintritt in Ämter, Einkaufszentren und Co einen HES-Code – warum auch immer. 

 

Uns sind tatsächlich drei Familien bekannt, welche auch in Zeiten von COVID-19 in die Türkei ausgewandert sind. Das Programm läuft ab wie immer. Du musst lediglich mit mehr Stress rund um die Ein- und Ausreise rechen, weswegen sich unter Umständen der Sprung ins kalte Wasser lohnt. Bedeutet: Du wanderst in die Türkei aus, ohne bereits eine Wohnung zu haben. Hier haben wir Dir erklärt, wie das funktionieren kann. Dennoch lohnt sich das natürlich nur, wenn es Deine Situation zulässt.

Ikamet 2021: so einfach wie nie?

Tatsächlich ist bei der Auswanderung in die Türkei 2021 nicht viel zu beachten. Denn abseits der Einreisebestimmungen geht das Leben hier vergleichsweise normal weiter. Man munkelt sogar, dass der Erhalt der Aufenthaltsgenehmigung in der Türkei dieses Jahr einfacher ist. Denn während das Terminsystem zwar wieder aufgenommen wurde, sollen die Anträge schlichtweg seltener abgelehnt werden.
Der Grund: In Zeiten von Corona hat die Türkei andere Probleme und Ausländer bringen gutes Geld. Inwiefern das wirklich stimmt, können wir nicht bestätigen.

 

Aufenthaltsgenehmigung beantragen 2021: das musst Du beachten

Was wir jedoch bestätigen können und unter anderem über die YIMER (Ausländerberatung in der Türkei, erreichbar unter 157) erfahren konnten, ist:

  • Ausländer dürfen beim Antrag auf Verlängerung ihres Ikamets weiterhin "Tourismus" als Grund angeben.
  • Wer den ersten Antrag für eine Aufenthaltsgenehmigung in Istanbul stellt, darf weder in den Stadtteilen "Fatih" noch in "Esenyurt" wohnhaft sein. Dies gilt nur für den Erstantrag.
  • Termine werden wieder wahrgenommen und es ist nicht mehr möglich, die Dokumente für den Antrag per Post einzuschicken. 

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