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Das einzige Pogaca Rezept, das Du je brauchen wirst

Pogaca (türkische Hefeteilchen)

Was lieben wir Pogaca…wenn sie gut sind natürlich! Denn harte und trockene Pogaca sind eine realistische Gefahr. Die gute Nachricht: Mit diesem Pogaca Rezept löst sich diese Gefahr in Luft auf! Denn wir versprechen Dir, dass Du nach diesem Rezept nie wieder nach einem anderen suchen wirst. Wir tun dies nämlich auch seit Jahren nicht mehr. Einmal diese Pogaca gemacht und nie wieder andere gebraucht. 

 

Denn unsere Pogaca sind so fluffig und weich, wie sie es nur sein könnten. Das Verhältnis von Zucker, Salz und buttrigem Geschmack? Perfekt! Der Hefeteig? Einfach und gelingsicher! Form und Füllung? Ganz wie es Dir schmeckt!

Was sind Pogaca überhaupt?

Pogaca sind türkische Backwaren und beschreiben meist gefüllte Hefeteilchen, gerne auch türkische Brötchen genannt. Ab dem Punkt können sich die Pogaca aber in Form, Füllung und Geschmack unterscheiden. In der Bäckerei werden die türkischen Brötchen meistens mit Salzlakenkäse oder Kartoffeln angeboten. Du kannst sie aber auch mit Kaschkawalkäse (auf Türkisch "Kasar"), Oliven, Hackfleisch, Spinat oder sogar Schokocreme füllen. Wir haben beispielsweise die Hackfüllung unserer Icli Köfte aufgebraucht und die restlichen türkischen Brötchen mit Käse gefüllt. 

 

Pogaca (türkische Hefeteilchen)

Wie spricht man Pogaca aus?

"Poğaça" – so schreibt man die Hefeteilchen auf Türkisch. Dabei wird das G nicht ausgesprochen, sondern streckt das Wort ähnlich wie ein stummes H. Pooatscha…so ungefähr. Fairerweise werden die Hefeteilchen aber auch auf Türkisch gerne umgangssprachlich ausgesprochen. Viele Personen essen deswegen einfach ein "Potscha".

 

Was zeichnet diese perfekten Pogacas aus?

Weich, locker, fluffig, soft – nenn es, wie Du willst. Diese Pogacas sind die besten. Ausschlaggebend ist der Hefeteig. Denn auch die leckerste Füllung schmeckt mit trockenen Pogacas nicht.

 

Hast Du also einmal den perfekten Hefeteig, steht auch den weltbesten Pogacas nichts mehr im Wege. Dieser darf bei diesem Backrezept nicht zu fest sein und benötigt außerdem genügend Öl. Die Milch im Hefeteig gibt den Pogaca noch den Rest – und das wars. Dieses Backrezept ist einfach zubereitet und lässt sich auch von Anfängern unkompliziert backen. Ist der perfekte Pogaca Teig geschafft, kannst Du Dich einfach in Sachen Füllung und Form austoben.

Pogaca (türkische Hefeteilchen)
Pogaca (türkische Hefeteilchen)
Pogaca (türkische Hefeteilchen)
Pogaca (türkische Hefeteilchen)

Wir backen die türkischen Brötchen eigentlich immer in der Form von Kipferl beziehungsweise Hörnchen. Das Formen funktioniert genauso wie bei unseren türkischen Apfeltaschen. Du drückst ein wenig Hefeteig ovalförmig platt und ritzt das eine Ende ein. Das andere füllst Du mit der Füllung Deiner Wahl und rollst die Pogaca ein. Du kannst aber auch Pogacas in Form von Brötchen oder Taschen zubereiten.

 

Während der Hefeteig also ausschlaggebend ist und die Füllung alles abrundet, sind Schwarzkümmel und Sesam das i-Tüpfelchen auf den Pogacas. Klar, Du kannst sie auch ohne essen. Aber wir wollen vor allem den Schwarzkümmel auf keinen Fall missen.

 

Tipps für fluffig-weiche Hefeteilchen

Mit unserem Pogaca Rezept bist Du schon gut beraten. Damit aber wirklich alles gelingt, sind diese Tipps noch wichtig:

  • Teig nicht ausrollen, sondern flach drücken: Das haben wir bei (Schwieger-)Mama gelernt. Die meint, dass der perfekte Hefeteig für die Pogaca beim Ausrollen mit Mehl ja hart werden würde. Deswegen beöle die Arbeitsfläche ganz leicht und drücke den Teig einfach flach.
  • Hefeteig richtig gehen lassen: Das Gehenlassen vom Teig ist das A und O bei diesem Backrezept. Doch keine Angst vor Hefeteig. Ganz ehrlich, wir haben noch nie den Ofen für das Gehenlassen angemacht. Und wir haben auch keine besondere Hefeschüssel. Zugedeckt wird die Schüssel bei uns mit Tuch, Teller, Tablett – was halt da ist. Such Dir einfach einen warmen (oder schlichtweg nicht kalten) Ort zuhause aus und lasse den Teig schön gehen. Nach dem Formen der Teilchen lasse diese am Backblech nochmal gehen. 
  • gleichmäßig mit Eigelb bestreichen: Die Hefeteilchen müssen vor dem Backen mit Eigelb bestrichen werden. Achte darauf, dass Du dies wirklich gleichmäßig tust. Das Eiweiß kannst Du einfach in den Teig geben. Wir geben den nicht benötigten Teil des getrennten Eis aber auch gerne der Katze. So profitieren alle von den Pogaca.  
Pogaca (türkische Hefeteilchen)

Wie lange bleiben die Pogaca weich?

Noch so eine tolle Sache an unserem Pogaca Rezept: Die Hefeteilchen werden nicht altbacken. Stattdessen sind sie auch am zweiten Tag noch super weich. Am dritten wahrscheinlich auch, aber so lange haben sie nicht überlebt. 

 

Du musst es aber gar nicht drauf ankommen lassen, denn Du kannst die Pogaca super einfrieren. Wir haben mit der (Schwieger-)Mama früher auch zwei Kilo Mehl zu den Hefeteilchen verarbeitet. Was übrig bleibt, kommt einfach im Gefrierbeutel in den Tiefkühler. Wenn Du Lust auf die Pogaca hast, musst Du sie nur kurz in der Mikrowelle, am Kontaktgrill oder bei niedriger Temperatur im Ofen auftauen und erwärmen. Du kannst sie aber auch einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen. So bist Du mit den gefüllten Hefeteilchen für den nächsten Spontanbesuch gewappnet und hast auch an faulen Tagen leckere Pogaca wie vom Bäcker. Afiyet olsun!

Pogaca Rezept: weiche Hefeteilchen mit Füllung

Zutaten

  • 350 Milliliter Milch
  • 150 Milliliter Öl
  • ca. 620 Gramm Mehl
  • 1 Hefewürfel
  • 1 Ei (Eiweiß in den Teig, Dotter drüber)
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Salz

Für die Füllung

  • Schafkäse, gekochte Kartoffeln, Hackfleisch mit Zwiebeln etc.
Pogaca (türkische Hefeteilchen)


Zubereitung

Schritt 1: Löse die Hefe mit dem Zucker in der Milch auf. Füge nun Salz, Eiweiß und Öl hinzu. Vermische alles.

Schritt 2: Füge langsam langsam das Mehl hinzu und knete währenddessen gut. Je länger Du knetest, desto weicher und geschmeidiger werden die Hefeteilchen. Knete immer weiter. Das Ziel ist ein geschmeidiger Teig mit der Konsistenz eines Ohrläppchens, der nicht mehr klebt. Ist er noch zu klebrig füge eine Handvoll Mehl hinzu und knete gut weiter. Zu fest? Befeuchte Deine Hand und knete mit der nassen Hand nochmal durch den Hefeteig. Lasse den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten gehen.

Schritt 3: Bereite ein Backblech mit Backpapier vor. Fette die Arbeitsfläche mit wenig Öl und nimm immer jeweils einen Teigling in Mandarinengröße. Drücke den Teig auf dem Öl flach, fülle ihn und forme ihn nach Belieben. Lege die Pogaca auf das Backblech und mache dasselbe, bis der Hefeteig aufgebraucht ist.

Schritt 4: Streiche die Pogaca mit dem Eigelb ein und bestreue sie mit Sesam und/oder Schwarzkümmel. Lasse die Hefeteilchen am Backblech nochmal 15 Minuten gehen.

Schritt 5: Backe die Pogaca bei 190 Grad goldbraun. 

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